Übersicht zu 5G

Mobilfunknetze der 5. Generation oder drahtlose Systeme der 5. Generation, abgekürzt 5G, sind die vorgeschlagenen nächsten Telekommunikationsstandards, die über die derzeitigen 4G/IMT-Advanced-Standards hinausgehen und in den Millimeterwellenbändern (28, 38 und 60 GHz) arbeiten.

Die 5G-Planung zielt auf eine höhere Kapazität als die derzeitige 4G, die eine höhere Dichte an mobilen Breitbandnutzern ermöglicht und Geräte-zu-Gerät, zuverlässigere und massive Maschinenkommunikation unterstützt. 5G Forschung und Entwicklung zielt auch auf eine niedrigere Latenzzeit als 4G-Geräte und einen geringeren Batterieverbrauch, für eine bessere Umsetzung des Internet der Dinge. Es gibt derzeit keinen Standard für 5G-Implementierungen.

Die Next Generation Mobile Networks definiert die folgenden Anforderungen, die ein 5G-Standard erfüllen sollte:

  • Datenraten von Zehntausenden von Megabit pro Sekunde für Zehntausende von Nutzern
  • Datenraten von 100 Megabit pro Sekunde für Ballungsräume
  • 1Gb pro Sekunde gleichzeitig für viele Mitarbeiter auf derselben Büroetage
  • Mehrere hunderttausend gleichzeitige Verbindungen für drahtlose Sensoren
  • Deutlich verbesserte Spektraleffizienz im Vergleich zu 4G
  • Coverage verbessert
  • Effizienz der Signalisierung verbessert
  • Die Latenzzeit wurde im Vergleich zu LTE deutlich reduziert.

Zusätzlich zu den einfach schnelleren Geschwindigkeiten sagen sie voraus, dass 5G-Netzwerke auch neue Anwendungsfälle erfüllen müssen, wie z.B. das Internet der Dinge, sowie Broadcast-ähnliche Dienste und lebenswichtige Kommunikation in Zeiten von Naturkatastrophen.

Simon Kissel – Gründer von Viprinet

Simon Kissel ist ein klassischer Autodidakt: mit 10 Jahren erlernte er die Kunst zu programmieren und um sich Selbstständig machen zu können, brach er mit 17 Jahren die Schule ab. Mit seinem eigenen Computerladen lernte er die ersten Schritte in der Geschäftsführung und die entsprechenden Fallstricke. In Zeiten der New Economy wandelte er weitsichtig das Unternehmen von einem klassischen Ladengeschäft zu einem Softwareentwickler um und feierte große Erfolge mit einem Chatsystem für Unternehmen.

Da Kissel sich aber nie ausruht auf den errungenen Erfolgen, entwickelte er daraufhin neben der Software auch Hardware. Diese war erforderlich um die zwischenzeitlich erfundene und patentierte Bündelungslösung von Internetleitungen möglich zu machen. Gemeinsam mit mehreren Gesellschaftern gründete er die Viprinet GmbH, deren Geschäfte mittlerweile von der Viprinet Europe GmbH fortgesetzt werden. Simon Kissel schaffte es über die Jahre einen florierenden Mittelständler mit über 50 Mitarbeitern in mehreren Ländern, sowie einer US-Tochtergesellschaft aufzubauen und das Produkt immer weiter reifen zu lassen. Der Aufbau eines international starken und zuverlässigen Partner- und Distributorennetzwerkes sollte dabei nicht unerwähnt bleiben. Neben all dem geschäftlichen Erfolg sollte nicht unerwähnt bleiben, dass er stets seinen Wurzeln in Bingen und der Demoszene treu geblieben ist. Zusammen mit Viprinet unterstützt er jährlich die Demoszenepartys und rekrutiert aus diesem talentierten Pool von Künstlern und Programmierern Mitarbeiter die täglich großes leisten.

LTE, iPhone5 und die Telekom-Tarife – FAIL!

Long Term Evolution (LTE) heißt der neue Datenübertragungsstandard, der spätestens mit Einführung des iPhone 5 in aller Munde ist. Mit LTE sollen Handynutzer endlich grenzenlos schnell im mobilen Internet surfen können. Wer sich also das neue iPhone kauft und zusätzlich einen Tarif mit LTE bucht, wird endlich ohne lange Ladezeiten mit dem Smartphone surfen können. Verbraucher, die sich auf diese Aussage verlassen, werden sich jedoch schnell wundern. In Deutschland gibt es bisher nur einen einzigen Anbieter, der den neuen Mobilfunkstandard anbietet. Die schnellen LTE Tarife können bisher nur von den Kunden der Telekom genutzt werden. Der Grund dafür liegt darin, dass die verschiedenen Anbieter ihre Netze noch nicht ausreichend ausgebaut haben. Doch auch bei der Telekom müssen Nutzer große Einschränkungen in Kauf nehmen. Die neuen Tarife der Telekom halten leider nicht, was sie versprechen.

Der neue Mobilfunkstandard ist grundsätzlich nur bei der Telekom und nur in größeren Städten verfügbar. Nutzer, die auf dem Dorf wohnen und einen Tarif mit LTE buchen, werden von den schnellen Übertragungsraten nicht profitieren. Außerdem sind die Tarife der Telekom, was LTE betrifft, sehr fragwürdig. Kunden der Telekom können zum Beispiel den Tarif Complete Mobile L buchen, welcher 49,95 EUR kostet. Zusätzlich kann anschließend ein Kontingent LTE für 9,95 EUR zum Tarif gebucht werden. Dieses Kontingent ist jedoch beschränkt auf 1 GB pro Monat. Auf den ersten Blick klingt das Kontingent sehr vielversprechend. Wer jedoch mit 100 Megabit pro Sekunde im neuen Tarif surft, wird nach knapp 1,5 Minuten das komplette Kontingent verbraucht haben. Anschließend surfen die Kunden der Telekom deutlich langsamer. Diese Tatsache ist den meisten Kunden der Telekom nicht bekannt. Die entsprechenden Klauseln können schließlich nur im Kleingedruckten gefunden werden.

Verbraucher haben daher in Deutschland kaum Möglichkeiten, LTE zu nutzen. Bei anderen Mobilfunkanbietern ist der neue Tarif nämlich bisher nicht verfügbar. Wer sich das neue iPhone kauft, muss demnach mit den bisherigen Übertragungsraten surfen und noch auf den Ausbau der Netze warten. Für die vielen Nutzer ist diese Tatsache sehr schade. Es wird jedoch wieder deutlich, wie die Telekom die Unwissenheit der Verbraucher ausnutzt.

Vergleich zwischen UMTS und LTE

Hier ein technischer Vergleich zwischen UMTS (HSDPA/HSDPA+) und LTE. Wir haben versucht die reinen Fakten miteinander zu vergleichen. Haben wir was vergessen? Vorschläge für Erweiterungen sind ausdrücklich erwünscht!

  UMTS LTE
Verfügbar seit: 2003 2009
Download max. 21 Mbit/s max. 300 Mbit/s
Upload max. 5,8 MBit/s max. 50 Mbit/s
Ping von 200 ms 20 ms
Ping bis 400 ms 60 ms
Frequenzbereich ca. 2000 MHz ca. 800 MHz
ca. 1800 MHz
ca. 2600/2700 MHz
Kodierung CDMA OFDMA/SC-FDMA